Krebs-FAQ

Was ist Krebs?

Unter Krebs versteht man in der Medizin maligne (bösartige) Tumore. Umgekehrt kann man jedoch nicht davon ausgehen, dass es sich bei jedem Tumor automatisch auch um Krebs handelt. Denn ein Tumor kann auch gutartig sein bzw. eine Art Vermehrung des Gewebes. Diese gutartigen Tumore müssen regelmäßig kontrolliert werden, da sie auch entarten können, das heißt dass im Laufe der Zeit aus gutartigen Tumoren auch bösartige werden können. Des weiteren weisen die Zellen eines Krebspatienten Veränderungen auf, sie sin den gesunden Zellen nicht mehr ähnlich, denn sie besitzen im Gegensatz zu gesunden Zellen eine hohe Bereitschaft zu Zellteilung und Vermehrung.

Wie entsteht Krebs?

Im Körper eines Menschen befinden sich rund 40 Billionen Zellen. Durch die Erbinformation sind alle Abläufe und Vorgänge innerhalb dieser Zellen festgelegt. Es kann vorkommen, dass ein Teil dieser Erbinformation abhanden kommt oder dass sich ein Fehler einschleicht - daraufhin verliert eine gesunde Zelle ihre Selbstkontrolle und mutiert zu einer bösen Zelle. Eigentlich würde dann das Immunsystem eingreifen, um das Entstehen weiterer bösen Zellen zu verhindern. Aufgrund diverser Einflüsse wie zum Beispiel dem steigenden Alter, einer anderen Erkrankung oder auch einer vielfältigen Wirkung von Umwelteinflüssen kann das Immunsystem jedoch schon mal geschwächt sein. So kommt es zur unbegrenzten Teilung der malignen Zelle und sie kann in das benachbarte Gewebe und auch andere Organe wandern.

Gibt es beim Krebs typische Symptome?

Oft macht sich eine Krebserkrankung durch Schmerzen, Übelkeit, Erschöpfung und eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen bemerkbar.

Ist Krebs heilbar?

Abhängig davon, wie weit der Krebs bereits fortgeschritten ist wenn er erkannt wird, kann man auf jeden Fall sagen, dass mitunter sehr gute Chancen auf eine Heilung bestehen. In anderen Fällen kann es aber auch sein, dass Therapiemaßnahmen nicht mehr anschlagen und es zu einer weiteren verbreitung der Tumore kommt. Hierbei sind die Art des Krebses, das Stadium und weitere Faktoren ausschlaggebend. Eine allgemeine Antwort lässt sich auf diese Frage also leider nicht mit Sicherheit geben.

Was kann ich selber vorbeugend tun?

Eine gesunde Lebensführung, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und auch die Selbstbeobachtung sind die wichtigsten Merkmale bei der Vorbeugung. Hautveränderungen, Vergrößerung der Lymphknoten, Knotenbildung in der Brust oder auch eine Schwellung der Hoden können vom Patienten selbst erkannt werden.

Werden Raucher speziell untersucht?

Bei Rauchern führt man außer der regulären Untersuchung auch eine virtuelle Bronchoskopie (Lungenuntersuchung) durch, bei der man den Brustraum in einem ultraschnellen Computertomographen (UCT) 20 Sekunden lang röntgt. Mittels Computer lassen sich die Röntgenbilder dann in digitale Bilder umwandeln, so dass der Arzt am Monitor eine Übersicht über alle Organe in der Brust hat und nach Veränderungen suchen kann.

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