Krebsvorsorge

Experten gehen davon aus, dass sich bis zu zwei Drittel aller Krebsfälle vermeiden ließen – wenn sich alle Menschen an elf einfache Regeln zur Krebsvorbeugung und Früherkennung halten würden.

Dank Aufklärung, verbesserter Therapie und Früherkennung sind die Krebsraten in den meisten Ländern Europas gesunken. Allerdings geht man dennoch davon aus, dass die Zahl bösartiger Tumore in den nächsten Jahrzehnten wieder ansteigt, ganz einfach weil die Lebenserwartung der Menschen immer weiter zunimmt. Da mit den Jahren auch das Risiko ansteigt, an Krebs zu erkranken, rufen die Mediziner zu mehr Vorbeugung auf.

Durch eine gesunde Ernährungsweise, Verzicht auf Nikotin und wenig Alkkohol und im Gegenzug viel Bewegung ließe sich etwa jeder zweite Tumor verhindern. In zahlreichen Studien wurde bewiesen, was Tumore begünstigen kann und wie jeder Einzelne Vorbeugemaßnahmen treffen kann.

Früherkennung

Generell kann man sagen, dass die Chancen einer Heilung umso größer sind, desto früher Krebserkrankungen erkannt und auch behandelt werden. Dafür sind die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen unerlässlich, denn nur so kann die Erkrankung früh genug erkannt werden, noch bevor die ersten Krankheitszeichen überhaupt auftreten. Die Heilungschancen sind im Frühstadium am besten. Für die Krebsarten, die am häufigsten tödlich verlaufen (Brust-, Dickdarm-, Enddarm-, Cervix- und Prostatakrebs) gibt es sehr gute Früherkennungstests.

Warnsignale

Ein zweiter wichtiger Aspekt ist, dass Patienten insbesondere bei den Krebsarten, für die es bislang noch keine geeigneten Vorsorgeuntersuchungen gibt, auf Warnsignale achten sollten, um frühe Krankheitsanzeichen zu erkennen:

· Veränderungen beim Stuhlgang oder Harnlassen,
· wunde Stellen, die nicht verheilen,
· ungewöhnliche Blutungen oder Ausfluss,
· Schwellungen oder Knoten in der Brust oder an anderen Stellen,
· Verdauungsstörungen oder Schluckbeschwerden,
· auffällige Veränderungen an Warzen oder Leberflecken,
· quälender Husten oder Heiserkeit,
· Gewichtsverlust und
· Appetitlosigkeit.

Sollte eines oder mehrere dieser Symptome auftreten, lässt sich durch eine diagnostische Untersuchung weiteres klären. Angefangen mit der gründlichen Anamnese (Aufnahme der bisherigen Krankengeschichte) bis hin zur körperlichen Untersuchung, in Form von Betrachten und Abtasten aller zugänglichen Stellen, insbesondere Haut, Hals, Brust, Bauch, Hoden und Lymphknoten sowie der Untersuchung von Körperöffnungen – insbesondere die rektale Untersuchung auf Enddarm- und Prostatakrebs sowie die gynäkologische Untersuchung auf Cervix- und Gebärmutterkrebs stellen eine gute Möglichkeit dar, die Krankheit zu erkennen.

Vorsorge Ironman

Sport führt zu einer wahren Sauerstoffdusche im Körper. Inwieweit Sport zur Krebsvorsorge geeignet ist, kann man nicht sagen. Natürlich kann man davon ausgehen, dass ein Ironman weniger bzw. nicht raucht, sich gesund ernährt etc. - vor diesem Hindergrund kann man schon sagen, dass eine sportliche Aktivität zur Vorsorge beiträgt. Wenn man dann allerdings keine Gelegenheit für Billigflüge auszulassen, dann bekommt man natürlich mehr Strahlung während eines Fluges ab, als wenn man sich auf normaler Höhe aufhält.

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